![]() Die Dampfschiffahrt auf den Mecklenburger Oberseen war zu keiner Zeit Salonschifffahrt, die Dampfer waren in einen festen Fahrplan eingebunden, dienten vielen als Zubringer im Reise- und Berufsverkehr. ( Für Großbild anklicken )
Im
Stadtarchiv Röbel stapelten sich die Bittschriften der Krügers um Erlass
der turnusmäßigen Revisionen, denn Dockung und Kesselprüfung bedeuteten
Verdienstausfall und kosteten Geld. 1960 stand eine große Kesselreparatur
an, unbezahlbar für die Krügers- der Dampfer ging in das Eigentum der
Stadt Waren über. Die Schiffswerft
Rechlin steuerte die Rauchrohre bei, in Genthin wurde die E-Anlage
erneuert und so schaffte der Dampfer noch einmal 10 Jahre. Noch einmal schwang sich die Röbeler Feuerwehr auf und wollte den Dampfer nach Röbel zurückholen, doch die Brücke in Malchow drehte sich nicht mehr. Eine Jugendbrigade aus dem nahen Klebe rückte daraufhin an, frisch ausgebildet am Schweißbrenner und zerlegte den Dampfer bis zur Wasserlinie für den Schrottplatz.
Danach ist vom Dampfer F O N T A N E nicht mehr viel übrig geblieben.
War dies das Ende? Ja und Nein ! ?
Es gibt Bestrebungen, den Dampfer nach historischem Vorbild neu aufzubauen, aber nach heutiger Schiffsbautechnologie. Sobald die Pläne gereift sind, wird dieser Bericht fortgesetzt.
Berichterstatter: Ing. f. Schiffbau Burkhard Preiss - Bremen
Eine Dampfmaschine für die neue FONTANE steht schon bereit ! |