Die schräg liegende Dampfmaschine des
Radfährdampfers BAD SCHANDAU I

Fotos: Dr. Balck TU-Clausthal, Jürgen Wiese

Das Schiff Gesamtansicht Kurbelwelle Naßluftpumpe

Die nächste Maschinenbauart nach der oszillierenden Dampfmaschine ist die schräg liegende Dampfmaschine. Diese Bauart zeichnet sich durch feststehende Zylinder aus, die zur Kraftübertragung auf die Kurbelwelle im Gegensatz zur  oszillierenden Maschine zusätzlich Kreuzköpfe oder Querhäupter und Pleuelstangen benötigt. Maschinen dieses Typs sind in verschiedenen Größen bis zu 1000 PSi entstanden, auch in 3-Zylinder-Ausführung, typisch für die Raddampfer der Flussgebiete.
Die Maschine der BAD SCHANDAU I wurde 1908 unter der Nr. 1214 von der Dresdener Maschinenfabrik und Schiffwerft AG in Übigau hergestellt.
Ein eingebauter Elektromotor setzt die Maschine in Bewegung.

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